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Sommerekzem

Das Sommerekzem, oder auch Insektenstich-Hypersensitivität (insect bite hypersensitivity, IBH) genannt, ist die häufigste allergische Hauterkrankung bei Pferden. Sie manifestiert sich als chronisch wiederkehrende saisonale allergische Dermatitis.

Was ist der Auslöser?

Nachdem es in der Vergangenheit eine lange Liste von verdächtigen Auslöser gegeben hat, darunter Pilze, Parasitenlarven im Magen, Parasiten in der Haut, Ernährung, Klima, unhygienische Bedingungen, Nieren-, Leber- oder Milzfunktionsstörungen, zu wenig Training oder Nahrungsmittelallergien, wurde schliesslich der Auslöser identifiziert und wissenschaftlich bestätigt: Proteine ​​aus der Speicheldrüse, die während Insektenstichen der Gattung Culicoides spp. übertragen werden.

Insektenspeichel ist ein komplexes Gemisch, das bei einem Insektenstich mit seinen Speicheldrüsenproteinen freigesetzt wird, um eine Blutgerinnung zu verhindern. Gegenwärtig wurden mehr als 700 Mückenarten der Gattung Culicoides beschrieben, von denen etwa 130 blutsaugend sind.

Typischerweise wird das Sommerekzem als klassische Typ-I-Allergie beschrieben.

Obwohl das Sommerekzem die am besten untersuchte und charakterisierte allergische Erkrankung von Pferden ist, sind die Behandlungsmöglichkeiten noch immer dürftig und lange nicht zufriedenstellend. Daher machen wir es uns zur Aufgabe dem Leiden ein Ende zu setzen, indem wir einen Impfstoff entwickeln, der Sommerekzem therapeutisch behandelt und prophylaktisch verhindern soll.

Symptome?

Klinische Anzeichen sind starker Juckreiz, der zu starkem Kratzen von Schwanzansatz, Mähne, Widerrist und Bauch führt. Dies führt zu Haarbruch, Flechtenbildung der Haut und Krustenbildung. Betroffene Läsionen sind durch Verdickung der oberen drei Hautschichten, Stratum corneum, Epidermis und Dermis in Kombination mit Fibrose gekennzeichnet. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf eine akute Entzündung, die durch Ödeme und entzündliche Zellakkumulation gekennzeichnet ist, die sich in perivaskulären Clustern in tieferen Teilen der Dermis befinden.

Betroffene Pferde leiden während der gesamten Sommersaison unter kahlen bis blutenden Wunden und manchmal sogar Hautgeschwüren, die durch den starken Juckreiz verursacht werden. Milben, Bakterien oder Pilze können in diesen Läsionen sekundäre Infektionen verursachen. Dies fördert zusätzlich die Infiltration von Entzündungszellen in die betroffenen Läsionen und beschleunigt die Entzündung.

Wer ist betroffen?

Da in Island bisher keine Mücken der Gattung Culicoides zu finden sind, sind exportierte Islandpferde besonders anfällig und bei Exporten nach Europa wird eine Krankheitsprävalenz von mehr als 50% beobachtet. Die Prävalenz von Sommerekzemen nimmt mit zunehmendem Alter signifikant zu. Pferde, die im Alter von sieben bis 15 Jahren eingeführt werden, haben ein extrem hohes Risiko von 96%. In der Regel entwickeln sie in der dritten oder vierten Saison ausserhalb von Island ein Ekzem.

Grundsätzlich können alle Rassen an Sommerekzem leiden. Neben Islandpferden wurde es vor allem für Quarter Horses, Vollblüter, Araber, Warmblüter, Zugpferde, Friesen, Shire-Horses und verschiedene Ponyrassen beschrieben. Weltweit sind etwa 10% der Pferde von Sommerekzem betroffen, während das Auftreten von Krankheiten mit der geographischen Verteilung von Culicoides spp. zusammenhängt.

Obwohl das Sommerekzem die am besten untersuchte und charakterisierte allergische Erkrankung von Pferden ist, sind die Behandlungsmöglichkeiten noch immer dürftig und lange nicht zufriedenstellend. Daher machen wir es uns zur Aufgabe dem Leiden ein Ende zu setzen, indem wir einen Impfstoff entwickeln, der Sommerekzem therapeutisch behandelt und prophylaktisch verhindern soll.

Urtikaria

Rezidivierende Urtikaria, auch bekannt als Nesselfieber oder Nesselsucht, ist eine sehr häufige dermatologische Erkrankung des Pferdes. Die Hautveränderungen treten plötzlich auf und können innerhalb eines Tages wieder verschwinden. In manchen Fällen aber bleiben die Läsionen über einen längeren Zeitraum bestehen.

Was ist der Auslöser?

Die Pathophysiologie der Urtikaria beim Pferd ist sehr komplex und bis heute noch nicht vollständig geklärt. Urtikaria ist ein klinisches Symptom mit vielfältigen möglichen Ursachen. Sowohl immunologische als auch nicht-immunologische Auslöser können zur Degranulation von Mastzellen und basophilen Granulozyten führen was eine Freisetzung von vasoaktiven und entzündungsfördernden Mediatoren zur Folge hat. Das führt zu einer vermehrten Durchlässigkeit der Blutgefässe, Entzündung und Proteinverlust in der Haut, was letztendlich die typischen Hautveränderungen verursacht.

Am häufigsten treten immunologische Überempfindlichkeitsreaktionen auf injizierte (Medikamente, Insektenstiche), mit dem Futter aufgenommene oder eingeatmete Antigene auf. Weniger häufig sind physikalische Auslöser wie Hitze, Kälte oder Druck die Ursache einer Urtikaria. Aber auch vermehrte Belastung und ungeklärte idiopathische Auslöser konnen zu einer Urtikaria führen.

Symptome?

Typische Symptome sind die plötzlich auftretenden ödematösen Quaddeln auf der Haut und/oder der Schleimhaut. Diese Quaddeln sind meistens flache, steil abfallende Knoten verschiedenen Durchmessers, die beidseits symmetrisch an Hals, Körper und den oberen Gliedmaßen auftreten. Sie können aber auch in der Form von kreisrunden oder Schlangenlinien-ähnlichen Quaddeln, linear, nässend oder, wenn mehrere Quaddeln zusammenfliessen, als sogenannte “giant wheals” auftreten. Sie variieren in der Größe von ca- 0.5 cm bis zu 15 cm. Die Quaddeln sind typischerweise gut eindrückbar und der Fingerabdruck bleibt einige Sekunden in der Haut bestehen. Juckreiz kann begleitend vorkommen, während hingegen Haarausfall untypisch ist und nur bei nässenden Quaddeln auftritt. Quaddeln, die im Bereich der Sattel – oder Gurtlage vorkommen können gemeinsam mit dem lästigen Juckreiz die Pferde unreitbar machen.

Wer ist betroffen?

Von allen domestizierten Tieren kommt die Urtikaria bei Pferden am häufigsten vor. Alle Altersklassen können betroffen sein, jedoch sind Pferde in einem Alter von 1-10 Jahren am häufigsten betroffen. Es ist keine Geschlechts-Prädisposition bekannt. Vollblüter und Araber zeigen häufiger Urtikaria bedingt durch eingeatmete Antigene.

Beim Pferd kann nur sehr schwer zwischen akuter und chronischer Urtikaria unterschieden werden. Beim Menschen liegt eine rezidivierende Urtikaria vor, wenn die Urtikaria mindestens 2 Mal pro Woche über 6 Wochen auftritt. Beim Pferd wurde erst kürzlich das mindestens 2-malige Auftreten einer Urtikaria oder das Wiederauftreten einer Urtikaria nach Kortison-Therapie als rezidivierende Urtikaria definiert

Obwohl die meisten Pferde mit Urtikaria sehr gut auf den Einsatz von Kortison oder Antihistaminen reagieren, zeigen sie häufig, wenn die Ursache der Urtikaria nicht eliminiert werden kann, ein Rezidiv sobald die Therapie beendet wird.

Equines Asthma

Die beiden entzündlichen Erkrankungen der unteren Atemwege “Recurrent Airway Obstruction” (RAO) und “Inflammatory Airway Disease” (IAD) weisen viele Ähnlichkeiten mit dem humanen Asthma auf. Daher wurde für diese beiden Erkrankungen erst kürzlich die Bezeichnung Equines Asthma eingeführt, bei der die IAD die milde bis mittelgradige und die RAO die hochgradige Form der Erkrankung repräsentiert.

Was ist der Auslöser?

Verschiedenste Einflüsse, wie Umweltfaktoren, die Haltung, die Jahreszeit und auch vorbeugende medizinische Behandlungen tragen zur Entstehung des equinen Asthmas bei. Pferde, die in Ställen mit schlechter Belüftung gehalten werden, sind einer hohen Belastung an Staubpartikeln, Endotoxinen, Pilzsporen, Schimmelsporen und schädlichen Gasen ausgesetzt. Das Einatmen dieser Allergene führt zur Aktivierung des Immunsystems und daraus resultierender Entzündung der unteren Atemwege. Da in trockenem Heu und Stroh sehr große Mengen an Staub und Schimmelpilzsporen enthalten sein können, ist die Fütterung von trockenem Heu und Stroh der größte Risikofaktor für die Entstehung oder die Verschlechterung des equinen Asthmas. Eine weitere Form des equinen Asthmas ist die summer pasture associated obstructive pulmonary disease (SPAOPD), die durch Allergene wie Pollen in Frühling und Sommer ausgelöst wird. Die Beteiligung von viralen oder bakteriellen Infektionen bei der Entstehung vom equinen Asthma ist bis heute nicht geklärt und es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis dafür.

Symptome?

Das equine Asthma verursacht eine Entzündung und Verengung der unteren Atemwege mit vermehrter Schleimproduktion. Dies führt zu einem strukturellen Umbau und zur Obstruktion der Atemwege was im fortgeschrittenen Stadium einen irreversiblen Verlust der Lungenkapazität zur Folge haben kann. Pferde mit einer IAD zeigen häufig nur milde klinische Symptome wie einen Leistungsabfall oder gelegentliches Husten. Die Pferde zeigen in der Regel keine erschwerte Atmung in Ruhe. Im Gegensatz dazu sind Pferde mit einer RAO deutlich schwerer betroffen. Sie zeigen eine erschwerte Atmung in Ruhe (Bauchpresse), husten häufig im Stall und unter Belastung und weisen eine deutliche Leistungsschwäche auf. Pferde mit einer RAO haben häufig weisslichen bis gelblichen Nasenausfluss. Die Körpertemperatur kann während eines akuten Asthmaanfalles erhöht sein.

Wer ist betroffen?

Erkrankungen der unteren Atemwege sind die häufigste Ursache für eine Leistungsschwäche bei Sportpferden. Ungefähr 10-20% aller adulten Pferde sind von entzündlichen Erkrankungen der unteren Atemwege betroffen. Wobei die Häufigkeit und der Schweregrad der Erkrankung mit dem Alter und der Aufstallung ansteigt.

Pferde allen Alters können eine IAD bekommen. Häufig sind aber jüngere Pferde davon betroffen. Während hingegen die RAO nur bei älteren Pferden (> 7 Jahre) auftritt.

Die RAO entwickelt sich über mehrere Jahre, was zu einem irreversiblen Umbau der Atemwege führt. Während hingegen eine IAD wieder vollständig reversibel sein kann. Nicht alle Pferde, die eine IAD entwickeln bekommen zwangsläufig über längere Zeit eine RAO, aber Pferde mit einer IAD haben ein erhöhtes Risiko in Zukunft eine RAO zu entwickeln

Eosinophile Keratitis

Die eosinophile Keratitis ist eine entzündliche Erkrankung der Hornhaut. Häufig sind auch die Bindehaut und das dritte Augenlid betroffen. Dies führt zur Schmerzen am Auge und auch zu Einschränkungen der Sehfähigkeit. Die eosinophile Keratitis wurde bereits bei verschiedenen Tierarten beschrieben und vor allem beim Menschen und bei Katzen untersucht. Die eosinophile Keratitis des Pferdes wurde erst 1994 das erste Mal beschrieben und ist in den letzten 10 Jahren durch ihr vermehrtes Auftreten in den Fokus getreten.

Was ist der Auslöser?

Die genaue Entstehung der eosinophilen Keratitis ist bis heute unklar. Es wird angenommen, dass eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Parasiten oder Umweltallergene die Ursache ist. Umweltfaktoren wie die geographische Lage, Wetterbedingungen, saisonale Pflanzen und Pollen fungieren als allergische Trigger. Auch Insekten scheinen zur Pathogenese beizutragen, da gezeigt werden konnte, dass das Tragen von Fliegenmasken und das Auftragen von Fliegenschutzmitteln zur Linderung der klinischen Symptome führt. Des Weiteren wurden Überempfindlichkeitsreaktionen auf Parasiten der Gattung Onchocerca oder Thelezia, die im Auge vorkommen, als mögliche Ursache in Betracht gezogen. Die Rolle des equine Herpesvirus bei der Entstehung der eosinophilen Keratitis ist bis heute unklar. Ungefähr 35% der betroffenen Pferde zeigen eine sekundäre bakterielle oder mykotische Infektion des betroffenen Auges, was den Heilungsverlauf zusätzlich erschwert.

Symptome?

Die Pferde zeigen am betroffenen Auge einen vermehrten Lidschluss, vermehrten Tränenfluss, eine Rötung der Bindehaut und Hornhautdefekte. Gelblicher Augenausfluss und gelbe/weisse Auflagerungen oder Plaques auf der Hornhaut findet man bei ca. 25% der Fälle. Jedes nicht infizierte, nicht heilende Hornhautulkus sollte zytologisch untersucht werden um eine eosinophile Keratitis auszuschliessen. Die klinischen Anzeichen und der Nachweis von eosinophilen Granulozyten in der zytologischen Untersuchung der Hornhaut bestätigen die Diagnose. Die häufigste Folge der Erkrankung sind leichte bis mittlere Narbenbildung auf der Hornhaut, die die Sehfähigkeit beeinträchtigen können. Pigmentierungen und Melanosen sieht man häufig während dem Heilungsverlauf, verschwinden aber sobald die Entzündung abgeheilt ist.

Wer ist betroffen?

Die Erkrankung tritt vor allem in den heissen Sommermonaten auf, mit der höchsten Prävalenz im Juli, gefolgt von Juni und August. Es gibt keine Geschlechter-, Rassen- oder Altersprädisposition, obwohl in einer Fallserie Stuten vermehrt betroffen waren. Beim Menschen haben ca 1/3 der Patienten gleichzeitig mehrere atopische Erkrankungen, wobei vor allem Asthma am häufigsten vorkommt. Bei einigen Pferden wurde das gleichzeitige Auftreten von Nesselfieber (Urtikaria) beschrieben. Aber inwieweit dieses Auftreten mit der eosinophilen Keratitis in Verbindung steht ist noch unklar. In der Regel sind betroffene Pferde in einem guten Allgemeinzustand, sind regelmässig geimpft und entwurmt und werden angemessen und ausgewogen gefüttert.

Chronischer allergischer Juckreiz

Die häufigste Ursache von allergischem Juckreiz beim Pferd ist eine Überempfindlichkeitsreaktion auf Insekten in den wärmeren Monaten des Jahres. Andere Allergien die Juckreiz verursachen können sind die atopische Dermatitis und Futter- und Kontaktallergien. Während diesen allergischen Reaktionen werden vom Immunsystem Moleküle freigesetzt die direkt mit den Nervenfasern interagieren und somit den Juckreiz auslösen.

Was ist der Auslöser?

Drei Faktoren tragen zur Entstehung des allergischen Juckreizes bei: die genetische Konstitution des Patienten, der Kontakt mit dem Allergen und eine Dysregulation des Immunsystems. Umweltfaktoren, wie Aufstallung, Sensibilisierung auf Schimmelpilze, eine große Anzahl von Insektenstichen, Parasitenbefall, virale Infektionen und Impfungen mit modifizierten Lebendimpfstoffen können das Auftreten einer atopischen Dermatitis beeinflussen. Der Kontakt mit dem auslösenden Allergen führt hierbei zu einer sofortigen und einer verzögerten Typ 1 Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems was eine Degranulation von Mastzellen zur Folge hat. Die Freisetzung von entzündungsfördernden und gefässerweiternden Substanzen führt zu der typischen eosinophilen Entzündung der betroffenen Hautstellen und dem Juckreiz. Je nach Ursache des allergischen Juckreizes können Typ1 (Atopische Dermatitis) oder Typ 4 (Kontaktallergie) Überempfindlichkeitsreaktionen zum jeweiligen Krankheitsbild führen. Die Inhaltsstoffe vieler lokal aufzutragender Medikamente, Insektenschutzmittel, Pflegeprodukte etc. können Kontaktallergien verursachen.

Symptome?

Pferde mit einer Überempfindlichkeitsreaktion auf Insektenstiche zeigen knötchenartige Hautverdickungen, die mit Krustenbildung und Haarausfall einher gehen können. Vom Juckreiz betroffene Hautstellen werden wund gerieben und die Haut kann aufgrund des andauernden Kratzens verdickt sein. Manche Pferden entwickeln gleichzeitig auch Nesselfieber. Die Bisse von Pferdebremsen und Hirschlausfliegen führen in der Regel zu nodulären ulzerierenden Hautveränderungen. Aufgrund des chronischen Juckreizes lecken, kratzen und beissen sich die Pferde an den betroffenen Hautstellen und verletzen sich häufig dadurch selber. Diese selbst-induzierten Verletzungen können sich entzünden oder mit Bakterien und/oder Pilzen infizieren. Bei einer atopischen Dermatitis zeigen die Pferde in der Regel den Juckreiz beidseits und symmetrisch. Häufige Lokalisationen sind der Kopf, die Ohren, der Nacken, und die Beine, aber auch Mähne Rücken und Schweif können betroffen sein. Die klinischen Symptome sind Haarausfall, Rötungen, wund geriebene Haut mit kleinen Knötchen oder Pusteln, Nesselfieber, verdickte Haut, Ulzerationen und Schuppenbildung. Auch Pferde mit einer Kontaktallergie können durch einen lang andauernden Kontakt mit dem Allergen chronischen Juckreiz und Hautveränderungen zeigen. Die klinischen Symptome von Futtermittelallergien sind persistierendes oder wiederkehrendes Nesselfieber und Juckreiz mit daraus resultierenden Hautveränderungen.

Wer ist betroffen?

Alle stechenden Insekten wie z.B. Culicoides Mücken, Stallfliegen, Hornfliegen, Kriebelmücken, Pferdebremsen und Hirschlausfliegen können zu einer Überempfindlichkeitsreaktion führen. Jedes dieser Insekten sticht das Pferd an seinen spezifischen Bereichen am Körper und hat auch ganz unterschiedliche Ansprüche an eine optimale Umgebung. Atopische Tiere zeigen klinische Symptome weit früher (1-4 Jahre) als Pferde mit einer erworbenen Überempfindlichkeit. Je nach auslösendem Allergen zeigen die Pferde die klinischen Symptome nur saisonal oder das ganze Jahr. Futtermittelallergien kommen beim Pferd nur sehr selten vor. Kontaktallergien entstehen durch die Aufnahme eines Proteins über die Haut, was dann zu einer allergischen Reaktion im Körper führt. Schon 5-6 Stunden nach Kontakt mit dem Allergen können Hautveränderungen auftreten. Solche Läsionen können aber auch erst nach ca. 24-72 h erscheinen.

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